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Die Studenten zusammen mit Aria.
©TU/e
E-Auto

Ein E-Auto zum Selberreparieren

Niederländische Studenten haben ein modulares E-Auto entwickelt. Der Fahrer kann Reparaturen selbst durchführen.

Das Konzeptauto «Aria» ist an der TU/e Eindhoven entwickelt worden. Es soll Abhängigkeiten verringern.

Ein Smartphone genügt, um mit der Diagnose-App den Fehler zu finden. Der Nutzer wird in einem digitalen Zwilling zum defekten Bauteil geführt. So kann jeder sein Auto reparieren, ohne auf die Werkstatt angewiesen zu sein.

Die Batterie ist dabei leicht zugänglich. Das modulare System lässt sich leicht ausbauen und ersetzen.

Leicht austauschbare Module

Während herkömmliche Elektrofahrzeuge eine grosse, schwere Batterie haben, verwendet ARIA sechs kleinere Module von jeweils etwa 12 Kilo. Man kann sie von Hand abnehmen; es funktioniert fast so einfach wie der Austausch der Batterien in der Fernbedienung. Zusammen bieten die sechs Batterien eine Gesamtkapazität von 12,96 kWh.

Auch andere Komponenten können leicht ausgetauscht werden. Ein Kratzer oder eine Delle? Die Verkleidung lässt sich abklicken.

Das Recht auf Reparatur

TU/ecomotive unterstützt die Koalition Right to Repair Europe, ein Netzwerk von mehr als 180 Organisationen aus 30 Ländern, das von Umweltgruppen bis hin zu Unternehmen aus dem Reparatursektor reicht. Diese Koalition setzt sich seit Langem für bessere Vorschriften ein, um sicherzustellen, dass Komponenten in Elektrofahrzeugen, einschliesslich Batterien, reparierbar und austauschbar bleiben. Dies umfasst einen fairen Zugang zu Ersatzteilen und Software-Updates.