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Molekularmotor nach altem Prinzip
Von Corradox - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0
Innovation

Molekularmotor nach altem Prinzip

Deutsche Forscher haben einen Nanomotor entwickelt, der auf einer alten Erfindung beruht.

Das Prinzip der archimedischen Schraube eröffnet für die Zukunft ganz neue Möglichkeiten.

Wie die FAZ und smartup-news berichten, haben Augsburger Forscher als Teil eines internationalen Teams einen winzigen Motor entwickelt, der sich durch elektrischen Strom dreht und aber seine Leitfähigkeit verändert. Auch die Drehrichtung lässt sich verändern. Sobald eine bestimmte Spannung erreicht ist, fliesst bis zu 100-mal mehr Strom. Die Ergebnisse finden sich in der Fachzeitschrift Nature.

Dadurch könnten elektrische Ströme künftig durch gezielte Bewegungen einzelner Moleküle gesteuert werden. Solche winzigen Strukturen könnten als Schalter oder Bauteile dienen, deren elektrische Leitfähigkeit sich mit Spannung und Molekülbewegung verändert.