Der Fuss auf dem Nacken der Welt
Wie aus einem göttlichen Auftrag die Gebrauchsanweisung für den planetaren Selbstmord wurde.
Wie aus einem göttlichen Auftrag die Gebrauchsanweisung für den planetaren Selbstmord wurde.
Kolumnen von energie inside: Sie müssen sich nicht mit der Meinung der Redaktion decken.
Während andernorts Öldepots brennen, Pipelines platzen und Panzerkolonnen den Horizont verdunkeln, trennt die Schweiz gewissenhaft ihren Abfall, fördert die Wärmepumpe und debattiert ernsthaft über neue Atomkraftwerke. Ein High five auf die Klima-Schizophrenie!
Am 9. Juni 2024 wurde das Stromgesetz mit fast 70 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Für den Vollzug hat der Bundesrat zwei umfangreiche Verordnungspakete verabschiedet. Das letzte ist am 1. Januar dieses Jahres in Kraft getreten. Zeit für ein Zwischenfazit.
Fünfzehn Jahre nach Fukushima teilt sich die Schweiz in zwei Lager: jene, die aus nuklearen Katastrophen ihre Lehren gezogen haben, und jene, die unbeirrt an einer Technologie von gestern festhalten, deren Risiken sie für zumutbar halten – solange andere dafür geradestehen.
Es ist erstaunlich, wie ein Land mit so viel politischer Schönheit gleichzeitig derart politisch unbeholfen sein kann. Die Schweiz braucht eine grüne Monarchie – Jetzt!
Eine Ehrenrettung der Ahnungslosen: Während die Welt längst umsteigt, steht der «homo fossilis» trotzig im Stau der Geschichte und ruft: «Das wird man ja wohl noch tanken dürfen!»
Wer geistig in der Champions League spielt, perfektioniert die hohe Kunst der Verdrängung: Klimaskepsis mit Argumenten schminken, bis sie salonfähig glänzt.
Der Verein «Freie Landschaft Schweiz» arbeitet an einem Masterplan, wie sich die Schweiz ab 2030 in ein Freilichtmuseum verwandeln könnte.
Die Schweiz, weitum bekannt für politische Einsprachen, Senioren-GA und klimaneutrale Bankkonten, hält uns bei jeder Gelegenheit ihr Lieblingsbaby unter die Nase – die grüne Ökonomie. Stets frisch gewaschen und gepudert, natürlich.