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Vergleichbare Anlage.
©Axpo
Solarstrom

Axpo gewinnt französischen Militär-Staatsauftrag

Axpo-Tochter Urbasolar hat die Ausschreibung für den ersten langfristigen Stromabnahmevertrag (PPA) des französischen Verteidigungsministeriums gewonnen.

Auf einem ehemaligen Militärgelände in Salbris wird dafür eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 42 Megawattpeak (MWp) gebaut und deren Betrieb über einen Zeitraum von dreissig Jahren sichergestellt.

Die Axpo-Tochter wandelt ein ehemaliges Militärgelände in Salbris in eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 42 MWp um. Die Anlage ist nicht nur eine Aufwertung des seit 2018 ungenutzten Gebiets, sondern deckt 3,7 Prozent des Energiebedarfs des französischen Verteidigungsministeriums mittels eines Stromabnahmevertrags (PPA).

«Dieses Projekt zeigt, dass es möglich ist, drei Ziele miteinander zu verbinden: die Nutzung der Grundstücke des Verteidigungsministeriums, Stromversorgung zu attraktiven Preisen sowie die Erzeugung erneuerbarer Energie», erklärt Mathieu Morlay, Projektleiter des französischen Verteidigungsministeriums.

Erster Abnahmevertrag des Staates

Es handelt sich um den ersten PPA, bei dem der französische Staat den erzeugten erneuerbaren Strom für seinen eigenen Energiebedarf einsetzt. Der für eine Laufzeit von 30 Jahren unterzeichnete Vertrag sichert die Investition von Urbasolar und garantiert dem Staat gleichzeitig die Lieferung von erneuerbarer Energie zu einem wettbewerbsfähigen Preis. Das Projekt könne als Vorlage für künftige Energiebeschaffungen des französischen Staates dienen, heisst es in einer Mitteilung der Axpo.

«Dank dieser beispiellosen Vereinbarung sichert das Verteidigungsministerium die Versorgung seiner Streitkräfte mit einer bestimmten Energiemenge zu einem stabilen Preis und über einen langen Zeitraum. Wir sind sehr zufrieden», fügt Mathieu Morlay hinzu.

Bedeutende Energiemenge

Die Photovoltaikanlage in Salbris wird mehr als 50’182 MWh pro Jahr produzieren, was dem jährlichen Stromverbrauch von 10’724 Haushalten entspricht. Diese erneuerbare Stromproduktion wird direkt zu den CO₂-Neutralitätszielen des Staates beitragen und verdeutlicht, dass ehemalige Militärstandorte zu Trägern der nationalen Energieversorgung werden können.

Der Bau des Kraftwerks soll noch vor Ende des Jahres 2028 beginnen, die Inbetriebnahme ist für 2030 vorgesehen.