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Symbolbild. Gestank aus SoMedia bezüglich Windkraft.
@KI
Stromproduktion

Informationswinde aus der Gegnerschaft

WindEurope hat die Stimmen gegen Windenergie einer Analyse unterzogen. Der Branchenverband Suisse Eole zeigt sich besorgt.

Ein Bericht von WindEurope mit dem Titel «Wind Energy Dis- and Misinformation Undermining Europe’s Security and Competitiveness» zeigt die Methoden der Windkraft-Gegner auf.

WindEurope analysierte die Aktivität von 573 Antiwindkraft-Konten auf sechs Social-Media-Plattformen zwischen Mai 2024 und Februar 2026. Das Ergebnis: fast 43’000 Veröffentlichungen, 6,3 Millionen Interaktionen und Dutzende Millionen Aufrufe. Der Grossteil des Inhalts: Aufdeckung verborgener Interessen, Umweltzerstörung, technologische Unbrauchbarkeit und wirtschaftliches Versagen. «Von Land zu Land identische Themen, verstärkt durch Algorithmen, die strukturell Angst und Empörung gegenüber verifizierten Fakten fördern», kommentiert der Branchenverband Suisse Eole die Analyse.

Der Schaden in Europa ist bereits gross. Mehrere Projekte wurden blockiert, Sabotageakte verübt. «Die Schweiz ist nicht immun gegen diese Dynamiken», schreibt Suisse Eole. Dabei habe gerade die Schweiz einen dringenden strukturellen Bedarf, die Windenergie auszubauen. Die in einer Volksabstimmung gebilligte Energiestrategie 2050 setzt ein Ziel von 4,3 TWh jährlicher Windenergieproduktion. Gemäss einer Potenzialstudie des Schweizer Bundesamts für Energie wäre ein Vielfaches davon möglich. «Doch davon sind wir heute noch weit entfernt. Das ist auch der internationalen Desinformationskampagne geschuldet.»