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iStock Auch der kleinste Balkon taugt zum Blumen-Paradies.
Ökologie

Guerilla-Gärtnern im Kleinen

Der Frühling naht, der Balkon ruft. Höchste Zeit also, Blumen und Pflanzen zu säen. Mit diesen ein­fachen Tipps wird auch Ihr Balkon bald zu einer kleinen, grünen Oase.

1. Welche Pflan­zen, Blumen und Kräuter bei Ihnen ge­deihen, hängt von der Lage und der Grösse Ihres Bal­kons oder Ihrer Terrasse ab – sonnig oder schattig, viel oder wenig Platz. Wenn Sie sicher­gehen wollen, lassen Sie sich vor dem Kauf in einem Garten­center beraten.

  • Pflanzen, die sonnige und warme Stand­orte bevorzugen: Mediterrane Pflanzen wie Salbei, Thymian, Rosmarin und Lavendel und klassische Balkon­blumen wie Geranien, Petunien und Margeriten
  • Pflanzen, die sich im Schatten wohl­fühlen: Fuchsien, Clematis, Glocken­blumen, Fleissige Lieschen, Begonien
  • Pflanzen, die viel Platz brauchen:Oleander, Garten-Hortensien, Oliven­baum, Zitronen­baum

2. Sie zählen zu den uner­fahrenen Balkon-Gärtnern? Kein Problem. Essbare «Einsteiger­pflanzen» sind zum Beispiel Radieschen, Schnitt­salate und Beeren. Auch mit Sonnen- und Ringel­blumen können Sie nicht viel falsch machen.

3. Einfach gerne, aber lieber Kräuter? Greifen Sie zu Salbei, Thymian, Rosmarin und Bohnen­kraut. Sie alle sind nicht nur pflege­leicht, sondern bringen Ihren Balkon auch schön zum Blühen und Duften.

4. Streben Sie nach einer mehr­jährigen Lösung für Ihren Balkon, seien Ihnen folgende pflege­leichte und winter­harte Pflanzen empfohlen: Lavendel, Rosen, Hortensien, Buchsbaum, Mittags­blumen und Schleierkraut.

5. Pflanzen Sie, was Ihnen gefällt. Der Zürcher Guerilla-Gärtner Maurice Maggi jeden­falls ist überzeugt, dass persönliche Präferenzen wichtig sind für das erfolg­reiche Gärtnern. Er sagt: «Wenn einem eine Pflanze gefällt oder schmeckt, hat man einen persön­lichen Bezug dazu – und trägt so mehr Sorge.»

6. Und so wird’s gemacht:

  • Säubern Sie den Topf oder das Gefäss, das Sie zum Ein­pflanzen ver­wen­den möchten.
  • Füllen Sie zunächst eine Drainage-Schicht ein, um Stau­nässe zu ver­hin­dern (z.B. mit Blähton oder Kiesel­steinen).
  • Legen Sie gegeben­enfalls eine dünne Schicht aus Vlies darüber, um eine Ver­schlam­mung zu verhindern.
  • Geben Sie anschlies­send etwas Blumen-/Pflanzen­erde in den Topf.
    Bevor Sie die Pflanzen ein­setzen, tauchen Sie diese inklusive Plastik­topf solange in Wasser ein, bis keine Luft­blasen mehr aufsteigen.
  • Entfernen Sie den Plastiktopf.
  • Stellen Sie sicher, dass die Wurzeln nicht ver­filzt sind und lockern Sie sie falls nötig vor­sichtig auf.
  • Bedecken Sie die Wurzeln mit Erde und füllen Sie den Topf bis un­ge­fähr zwei Zenti­meter unter den Rand auf.

Quellen: Gespräch mit Guerilla-Gärtner und Koch Maurice Maggi;
bauundhobby.chschoener-wohnen.de

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