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Madrisa Solar
©EKZ
Alpine Solaranlagen

Madrisa Solar übertrifft alle Erwartungen

Im ersten Winter hat das alpine Kraftwerk Madrisa Solar mehr Strom produziert als erwartet. Die zweite Bauphase startet im Mai.

Bis November will EKZ rund 70 Prozent der Anlage ans Netz anschliessen.

Seit September 2025 speist das erste alpine Solarkraftwerk der Schweiz Strom ins Netz ein. Die Anlage besteht bisher aus 1000 Solartischen, die im Boden verankert sind und aus 6000 bifazialen Solarmodulen. Davon waren im ersten Winter nur 3600 in Betrieb - rund 20 Prozent der geplanten Gesamtanlage.

Das Fazit laut Mitteilung von ekz: Bei einer Leistung von etwas mehr als 2 MW produzierte die Anlage im Prättigau im ersten Winterhalbjahr von Oktober 2025 bis März 2026 rund 1,5 GWh Strom - mehr Energie als erwartet. Madrisa Solar liegt auf 2000 Metern über Meer.

Grund für den Mehrertrag ist der Schnee: Die bifazialen Module produzieren auf beiden Seiten Strom und nutzen somit auch vom Schnee reflektiertes Licht. Somit übertrifft der Ertrag im ersten Winter die vom Solar-Express geforderten 500 Kilowattstunden pro installiertem Kilowatt Leistung klar.

Solarstrom für Bergbahnen

Bauherrin der alpinen Solaranlage oberhalb von Klosters Dorf ist die Madrisa Solar AG. An ihr sind Repower, EKZ und die Gemeinde Klosters zu je einem Drittel beteiligt. Der Strom wird von EKZ und vor Ort für den Betrieb der Bergbahnen Klosters-Madrisa genutzt. Zusammen mit den Solaranlagen der Bergbahnen wurde seit der Teilinbetriebnahme im September bereits mehr Energie erzeugt als während der gesamten Wintersaison benötigt.

Grösste Bauetappe beginnt im Mai

Voraussichtlich Anfang Mai beginnt die zweite und zugleich grösste Bauetappe im Projekt Madrisa Solar. Bis zum Abschluss der anstehenden Etappe sollen rund 70 Prozent der Anlage am Netz sein. Die vollständige Inbetriebnahme der Anlage ist bis Ende 2027 vorgesehen. Für die Planung und Umsetzung von Madrisa Solar arbeitet die Gesellschaft vorwiegend mit regional ansässigen Unternehmen zusammen.