Powertage 2026: langsamer Technologiewechsel
Das Energiesystem im Umbruch, dominiert von einem dynamischen System aus Angebot und Nachfrage, aus Produktion und Speicherung. An den Powertagen 2026 werden die ersten Erfolge sichtbar.
Das Energiesystem im Umbruch, dominiert von einem dynamischen System aus Angebot und Nachfrage, aus Produktion und Speicherung. An den Powertagen 2026 werden die ersten Erfolge sichtbar.
Morgen, Dienstag, 16. Juni 2026, starten in der Messe Zürich die Powertage 2026. Sie werfen Schlaglichter auf die ersten Erfolge der Energiesystem-Transformation und zeigen, wo es noch klemmt.
Die Transformation hin zur Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen geht vielen zu langsam voran. Doch Technologiewechsel benötigen viel Zeit. Eine neue Powertagestory beleuchtet den unaufhaltsamen Weg zur Elektrifizierung von Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Powertage 2026 decken die zentralen Themen der Energiesystem-Transformation ab. Am morgigen – vom Branchenverband VSE gestalteten Tag – dreht sich vieles um die Rahmenbedingungen, die weiter optimiert werden sollen.
Urs Meister, Geschäftsführer der Eidg. Elektrizitätskommission ElCom, fasst einige der wichtigsten Herausforderungen zusammen: «Mit der wachsenden Menge an erneuerbarer Energie braucht es verstärkt Anreize, diese dann zu produzieren, wenn sie effektiv nachgefragt wird. Ebenso braucht es stärkere Anreize für die Marktakteure, die Erneuerbarenproduktion möglichst genau und daher auch kurzfristig zu prognostizieren und allenfalls zu steuern, damit die nötige Menge an teurer Ausgleichsenergie reduziert werden kann.» Parallel dazu müsse die Funktionsfähigkeit von Kurzfristmärkten wie dem Intraday-Handel oder Regelenergiemärkten gestärkt werden. In der Schweiz seien diese Märkte klein und wiesen eine beschränkte Liquidität auf. Eine stärkere Integration in die europäischen Märkte oder Plattformen würde ihre Effizienz erhöhen.